Oktober 14, 2026 8:40 p.m. CEST

35-Jähriger gewinnt 120 Millionen Euro

Eurojackpot-Gewinner zitterte am ganzen Körper


14.10.2026 – 15:31 UhrLesedauer: 2 Min.

Mehr geht nicht beim Eurojackpot (Archivbild): Der 120-Millionen-Topf wurde geknackt. (Quelle: Oliver Berg/dpa/dpa-bilder)

Der Eurojackpot geht an einen Mann aus der Nähe von Düsseldorf. Ein „Pling“ auf seinem Handy benachrichtigte ihn. Als er dann angerufen wurde, konnte er kaum sprechen.

Der mit 120 Millionen Euro maximal gefüllte Eurojackpot geht nach Nordrhein-Westfalen. Genauer: an einen 35 Jahre alten Mann aus dem Kreis Mettmann bei Düsseldorf.

Wie ein Sprecher des Online-Anbieters Lotto24 t-online sagte, erhielt der Sieger nach der Ziehung am Dienstagabend zunächst eine Gewinnmitteilung über seine App – ein einfaches „Pling“ auf dem Handy kündigte die Riesensumme an, die dem Mann demnächst überwiesen wird.

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„Das muss ihn schon sehr nervös gemacht haben“, sagte Lotto24-Sprecher Sebastian Blohm. „Innerhalb von Minuten loggte er sich mehrfach aus der App aus und wieder ein.“ Der 35-Jährige konnte es offenbar nicht glauben, dass wirklich er die 120 Millionen gewonnen hatte. Das sei typisch für Gewinner, erklärt Blohm: „Die denken an Scam, an einen Fehler in der Darstellung oder dass sie die vielen Nullen falsch gezählt haben.“

Eurojackpot-Sieger: „Er konnte kaum sprechen“

Die Erlösung kam erst mit dem Anruf eines speziell geschulten Mitarbeiters. Nachdem alles gründlich geprüft war und die Gültigkeit der Ziehung feststand, klingelte gegen 20 Uhr bei dem 35-Jährigen das Telefon.

„Er war sehr, sehr aufgeregt und konnte kaum sprechen“, schildert Lotto24-Sprecher Blohm den Beginn des Gesprächs. „Seine Frau saß daneben, er hat dann auf laut gestellt – und sie hat über ihren Mann gesagt: ‚Er zittert am ganzen Körper.'“

„Welt ist nicht mehr so wie vorher“: Das hat der Gewinner vor

Vermutlich habe der Gewinner in der Nacht nicht wirklich gut geschlafen, mutmaßt Blohm. Ein Gewinn in dieser Höhe sei schließlich absolut lebensverändernd: „Die Welt ist danach nicht mehr so wie vorher.“ Insofern sei einer der Standardratschläge an Gewinner hoher Summen, erst einmal ganz genau zu überlegen, wem sie von ihrem neuen Reichtum erzählen wollen.

Im weiteren Verlauf des Gesprächs habe sich der Eurojackpot-Sieger dann etwas beruhigt. Spontan habe er gesagt, dass er mit dem Geld erst einmal ein Eigenheim kaufen wolle.

Eurojackpot-Sieger wollte erst gar nicht spielen

Der Gewinner habe in den vergangenen Jahren immer wieder mal Tipps für den Eurojackpot abgegeben, aber nicht regelmäßig gespielt. Zuletzt habe er am vergangenen Freitag, als auch schon 120 Millionen Euro im Jackpot lagen, gerade mal zehn Euro gewonnen.

Für die Ziehung am Dienstag habe er eigentlich gar keinen Tippschein abgeben wollen, berichtete der Lotto24-Sprecher weiter. Erst ganz kurzfristig habe er sich umentschieden und doch noch 36,80 Euro in einen Spielschein investiert.

Das Geld komme in rund vier Wochen ganz diskret per Überweisung auf das Girokonto des 35-Jährigen. Vorher werde die Bankverbindung natürlich doppelt und dreifach überprüft – und auch die Hausbank des Gewinners müsse informiert werden. „Wenn zum Beispiel bei einer Kreissparkasse plötzlich 120 Millionen ankommen, ist das dort auch ein Vorfall. Deshalb müssen wir das alles genau vorbereiten“, betonte der Sprecher.

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